Integration von Roma in Bosnien und Herzegowina

Pharos-Programmleiterin Ingrid Halbritter mit einer Rat suchenden jungen Roma Bild vergrößern Pharos-Programmleiterin Ingrid Halbritter mit einer Rat suchenden jungen Roma (© Pharos e.V.) Angehörige der Volksgruppe der Roma leben in der Regel in großer Armut. Eine der zahlreichen Folgen ist, dass viele Menschen "rechtlich unsichtbar" sind, also keine gültigen Ausweisdokumente, keinen Zugang zu Sozialleistungen und keine Krankenversicherung haben. Viele Kinder sind standesamtlich nicht gemeldet und damit de facto staatenlos.

Zahlreiche junge Erwachsene stammen aus dem benachbarten Ausland, insbesondere aus Serbien und Mazedonien. In Bosnien und Herzegowina haben sie keinen Aufenthaltsstatus und damit keinerlei soziale Absicherung.

Der Verein Pharos e.V. aus Stuttgart setzt bei dieser Problematik an. Er verhilft Romafamilien mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts zur "staatsbürgerlichen Integration" aller Familienmitglieder.

Das Ziel ist, ihre soziale Situation zu stabilisieren, allen Kindern eine Grund- und Berufsausbildung zu ermöglichen und durch familienzentrierte Entwicklungsprojekte den Familien zu helfen, dass sie einen angemessenen Lebensunterhalte verdienen können.

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Zeltdorf für Sinti und Roma