Deutsches Entwicklungsprojekt „Rehabilitierung des Wasserkraftwerks Rama“ erfolgreich abgeschlossen, Windparkprojekt Mesihovina auf gutem Weg

Deutsches Entwicklungsprojekt „Rehabilitierung des Wasserkraftwerks Rama" Bild vergrößern Deutsches Entwicklungsprojekt „Rehabilitierung des Wasserkraftwerks Rama" (© EPHZHB) Am 17.03.2016 fand zum Abschluss des Projekts „Rehabilitierung des Wasserkraftwerks Rama“ eine Zeremonie im Beisein des deutschen Botschafters Christian Hellbach, des Direktors des KfW-Büros Bosnien-Herzegowina, Matthias Schmidt-Rosen, sowie der Vorstands der EPHZHB statt. Deutschland hat für dieses Projekt Zuschüsse von über 7 Mio. EUR bereitgestellt und ein zinsgünstiges Darlehen der KfW über 10 Mio. EUR ermöglicht. Mit den Mitteln wurden elektrotechnische Komponenten des Wasserkraftwerks Rama rehabilitiert und modernisiert, um die Leistung des 160 MW Kraftwerks langfristig zu gewährleisten und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Die Leistung dieses 1968 in Betrieb genommenen Wasserkraftwerks wird so auf mindestens weitere 20 Jahre gesichert.

Dieser Anlass wurde auch genutzt, um das Entwicklungsprojekt  „Neubau des Windkraftwerks Mesihovina“ voranzutreiben: Die EPHZHB als Projektträger und Siemens als Lieferant unterschrieben eine Annahmeerklärung („Letter of Acceptance“), aufgrund derer ein Windpark von 22 Windrädern mit einer Gesamtleistung von 51 MW am Standort Mesihovina in der Gemeinde Tomislavgrad, ca. 70 km westlich von Mostar,  von der KfW finanziert werden soll.

Botschafter Hellbach begrüßte, dass die Finanzielle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Bosnien und Herzegowina auf diese Weise Früchte trägt. Damit werde die Entwicklung des für Bosnien und Herzegowina so wichtigen Erneuerbaren Energiesektors vorangetrieben, der nach wie vor große Potenziale berge. Zugleich leiste Deutschland auf diese Weise einen Beitrag zum Klimaschutz. Insgesamt hat die deutsche Regierung bislang für Projekte der Finanziellen Zusammenarbeit in Bosnien und Herzegowina knapp 750 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Pressemitteilung vom 18.03.2016: