Deutschland unterstützt auch im Jahr 2017 das humanitäre Minenräumen in Bosnien und Herzegowina

Deutschland unterstützt auch im Jahr 2017 das humanitäre Minenräumen in Bosnien und Herzegowina Bild vergrößern Botschafterin Hohmann mit Direktor von ITF Bergant (© Deutsche Botschaft )

Die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Christiane Hohmann, unterzeichnete am 3. Mai 2017 einen weiteren Vertrag mit Direktor der Organisation „Enhancing Human Security“ (ITF) Damjan Bergant in Höhe von 1 Million Euro für das humanitäre Minenräumen in Bosnien und Herzegowina.  

ITF kann nun ein Ausschreibungsverfahren aufgrund bereits von Seiten der deutschen Botschaft ausgewählten Flächen einleiten, an dem sich bosnisch-herzegowinische Firmen für die Minenräumarbeiten im gesamten Land bewerben können.  Das Auswahlverfahren der Projektpartner wird in einigen Wochen unter Teilnahme externer Beobachter in der der deutschen Botschaft stattfinden.

Ferner finanziert die Bundesrepublik Deutschland auch 2017 weitere Projekte im Bereich des Minenräumens und bei der Unterstützung von Minenopfern. 

Es werden dabei ausschließlich Projekte unterstützt, bei denen humanitäre Belange im Vordergrund stehen, das heißt nur dort, wo Menschen unmittelbar betroffen und in ihrem täglichen Leben gefährdet sind.

Mit der heutigen Zuwendung unterstützt Deutschland weiterhin das Beseitigen von Minen im Land. Seit 1997 hat die Bundesregierung etwa 33,5 Millionen Euro für das Humanitäre Minenräumen zur Verfügung gestellt und will diesen Prozess auch weiterhin unterstützen.