Presserat erhält finanzielle Unterstützung

Bild vergrößern Auch in diesem Jahr setzt die Bundesrepublik Deutschland ihre Förderung für den Presserat von Bosnien und Herzegowina fort. Botschafterin Knotz hat hierzu am 01.08.2013 mit dem Presserat von Bosnien und Herzegowina vertreten durch Frau Ljiljana Zurovac einen Zuwendungsvertrag über rund 78.200 KM unterzeichnet. Die Bundeserepublik Deutschland unterstützt den Presserat damit bereits das sechste Jahr in Folge.

Bosnien und Herezgowina ist im jüngst veröffentlichten "World Press Freedom Index" um zehn Plätze zurück gefallen und wird nunmehr an 68. Stelle geführt. Botschafterin Knotz betonte in ihrer Ansprache unter Hinweis auf diesen Rückschritt: "Es gibt Raum für Verbesserungen: auf Seiten der Medien für die Entwicklung von Professionalität - einschließlich dem Bemühen um größtmögliche Objektivität - auf Seiten der Öffentlichkeit für die Entwicklung von Sensibilität für unangemessene oder manipulative Berichterstattung."

Die diesjährige Förderung wird unter anderem für das Projekt "Selbstregulierung von Medien - Das Recht auf wahre und faire Berichterstattung" verwendet. Ziel ist es dabei, die Öffentlichkeit über ihr Recht auf wahrheitsgemäße, umfassende und zeitnahe aber auch ethisch-journalistischen Standards entsprechende Berichterstattung zu informieren.