Deutschland unterstützt Bosnien und Herzegowina mit weiteren 56 Mio. Euro

Regierungsverhandlungen 2013 Bild vergrößern Regierungsverhandlungen 2013 (© Deutsche Botschaft) Die erfolgreiche entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Bosnien und Herzegowina wird fortgesetzt. Im Rahmen der Regierungsverhandlungen, die am 4. April 2013 in Sarajewo stattfanden, wurden von der deutschen Delegation neue Mittel in Höhe von 56 Mio. Euro zugesagt. Schwerpunkte der bilateralen technischen und finanziellen Zusammenarbeit sind die Förderung von öffentlicher Verwaltung, Demokratie und Wirtschaftsförderung sowie der Infrastruktur im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Projekte werden umgesetzt von der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau, die beide mit Büros in Bosnien und Herzegowina vertreten sind.


"Das übergeordnete Ziel der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina besteht in der Annäherung des Landes an die Europäische Union," so Christiana Markert, Geschäftsträgerin a.i. in ihrer Eröffnungsansprache. Bosnien und Herzegowina könne den Weg nach Europa nur erfolgreich zurücklegen, wenn alle erforderlichen Reformen erfüllt werden.

Das Protokoll der Verhandlungen wurde auf deutscher Seite unterzeichnet von Delegationsleiter Dr. Leo Kreuz vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Leiter der bosnisch-herzegowinischen Delegation war Herr Mitar Kujundzic, Assistant Minister im Außenministerium. Vertreter der Föderation von Bosnien und Herzegowina, der Republika Srpska und des Distriktes Brcko unterzeichneten das Memorandum ebenfalls.