Über 1000 Besucher auf Weihnachtsmarkt

Selbstgebastelte Weihnachtsdekoration der Botschaftsmitarbeiter Bild vergrößern Selbstgebastelte Weihnachtsdekoration der Botschaftsmitarbeiter (© Deutsche Botschaft) Auch in diesem Jahr eröffnete die Botschaft die Adventszeit in Bosnien und Herzegowina mit ihrem traditionellen Weihnachtsmarkt und setzte einen ersten Höhepunkt der vorweihnachtlichen Zeit.

Gemeinsam mit dem Katholischen Schulzentrum Sarajewo lud die Botschaft am 30. November alle Freunde und Partner ein, bei stimmungsvoller Atmosphäre die festlich geschmückten Marktstände zu besuchen. Geboten wurden Bastelarbeiten der Schüler, Eltern und Botschaftsangehörigen, typisches Weihnachtsgebäck, wie Lebkuchen und Christstollen, sowie ein buntes Musikprogramm. Auch der Duft von Glühwein, Bratwürsten, Maronen, Kaffee und Kuchen lockte viele Besucher an.

Natürlich wurde auch für die jüngeren Gäste einiges geboten: Der Weihnachtsmann hatte sein Kommen angekündigt und teilte an die Kinder kleine Geschenke aus.

Ebenso war es dieses Jahr durch zahlreiche Spenden wieder möglich, eine Tombola mit interessanten Preisen zu organisieren.

Schuldirektor Mršo, Frau Singh und Botschaferin Knotz (vlnr) bei der Spendenübergabe Bild vergrößern Schuldirektor Mršo, Frau Singh und Botschaferin Knotz (vlnr) bei der Spendenübergabe (© Deutsche Botschaft) Der Erlös des Weihnachtsmarkts, der von weit über 1000 Gästen besucht wurde, wird übrigens für einen wohltätige Zweck eingesetzt. Insgesamt kamen 12.000 KM zusammen, die dieses Jahr für eine lebensrettende medizinische Behandlung des Schülers Tarun Singh gespendet werden.

Wir danken auch den Firmen Meggle und AGS Movers sowie dem Hotel Bristol für ihre Unterstützung als Hauptsponsoren der Veranstaltung.

Selbstgebastelte Weihnachsdekoration der Schüler und Eltern Bild vergrößern Selbstgebastelte Weihnachsdekoration der Schüler und Eltern (© Deutsche Botschaft)

Zur Geschichte der Weihnachtsmärkte in Deutschland

Die Tradition der deutschen Weihnachtsmärkte geht zurück auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen und – häufig eintägige – Märkte, die den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit gaben, sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Im 14. Jahrhundert kam der Brauch auf, Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, Verkaufsstände für die Kleinigkeiten auf dem Markt zu errichten, die die Kinder zu Weihnachten geschenkt bekamen; auch Stände mit gerösteten Kastanien, Nüssen und Mandeln gab es damals bereits.

Bild vergrößern Dresdner Striezelmarkt eröffnet (© picture-alliance/ZB) Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Märkte zu einem festen Element des vorweihnachtlichen Brauchtums in Deutschland. Heutzutage gibt es in nahezu jedem größeren Ort in Deutschland einen Markt. Zunehmend findet diese Tradition in letzter Zeit auch Verbreitung im nichtdeutschen Ausland.

Über 1000 Besucher auf Weihnachtsmarkt

Weichnachtsmarkt auf dem Schulhof des Katholischen Schulzentrums

300 Stunden Vorfreude auf Weihnachten

Weiß-goldenes Gewand, lange blonde Locken und goldene Krone: Das Nürnberger Christkind ist seit sechs Jahrzehnten die Symbolfigur des traditionsreichen Christkindlesmarkt von Nürnberg. Mit dem Beginn der Adventszeit eröffnet das Nürnberger Christkind am Freitag (27.11.) mit dem feierlichen Prolog von der Empore der Frauenkirche Deutschlands berühmtesten Weihnachtsmarkt.

Adventskalender 2013

Endecken Sie deutsche Weihnachtstraditionen mit dem dreisprachigen Adventskalender der Deutschen Botschaft London und des Informationszentrums der Deutschen Botschaft Paris auf Facebook.