Gewalt gegen Frauen beseitigen

Ausstellung "Frauen im Krieg" Bild vergrößern Botschafterin Christiane Hohmann (© Deutsche Botschaft) Am 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Um diesen Tag zu begehen, eröffnete die deutsche Botschafterin gemeinsam mit ihrer französischen Amtskollegin und einem Vertreter der EU die Ausstellung „Frauen im Krieg“.

Botschafterin Christiane Hohmann wies darauf hin, dass die in der Ausstellung gezeigten Photographien zwar vor über 20 Jahren aufgenommen wurden – sie hätten aber nichts an Aktualität eingebüßt, sondern würden die heutige Situation an anderen Orten dieser Erde wiedergeben: „Frauen sind gemeinsam mit Kindern die am leichtesten verwundbare Gruppe“, sagte die Botschafterin. Sie plädierte Versöhnung: „Eine gewaltfreie und friedliche Gesellschaft ist die Voraussetzung dafür, dass Gewalt gegen Frauen beseitigt werden kann.“ Christiane Hohmann rief die Jugend dazu auf, an einer modernen, stabilen und demokratischen Gesellschaft mitzuwirken, in der es keinen Raum für Gewalt gibt. Sie warb für RYCO, das Westbalkanjugendwerk. Dieses müsse bald seine Arbeit aufnehmen, und den jungen Menschen den Austausch ermöglichen.

Die Ausstellung „Frau Ausstellung "Frauen im Krieg" Bild vergrößern Werke vom Fotografen Hidajet Delić (© Deutsche Botschaft) en im Krieg“ ist bis zum 8. Dezember im EU-Info-Center zu sehen. Hinter ihr stehen die Heinrich-Böll-Stiftung und das MESS Festival. Der bekannte Photograph Hidajet Delić hat in ihr Eindrücke aus dem Alltagsleben im ersten Jahr der Belagerung  Sarajewos festgehalten.“