Der Weihnachtsbaum

Festlichen Glanz werfen die Lichter des Weihnachtsmarktes in Wernigerode auf die Fassaden der Fachwerkhäuser Bild vergrößern Festlichen Glanz werfen die Lichter des Weihnachtsmarktes in Wernigerode auf die Fassaden der Fachwerkhäuser (© picture-alliance/ dpa) Der Ursprung des Weihnachtsbaumes ist nicht mehr genau feststellbar. Immergrüne Pflanzen symbolisierten schon immer die Kraft der Natur, das Grün im winterlichen Heim gab schon vor Tausenden von Jahren Menschen in Europa Hoffnung auf den wiederkehrenden Frühling. Auch die Römer schmückten grüne Bäume zur Wintersonnenwende (21. Dezember), um den Sonnengott Mithras zu ehren. Im Mittelalter wurde in den Kirchen am 24. Dezember ein Paradiesbaum geschmückt, der an den Sündenfall durch Adam und Eva - und somit an die Befreiung der Menschen von der Erbsünde durch Jesus Christus - erinnern sollte. Dieser Paradiesbaum wurde mit Äpfeln - der verbotenen Frucht des Baumes der Erkenntnis - behängt. Die Äpfel wurden später durch rote und goldene Christbaumkugeln ersetzt. Aus dem 16. und 17. Jahrhundert sind erste schriftliche Aufzeichnungen zur Schmückung des Weihachts- oder Christbaumes mit Süßigkeiten, Nüssen, Kerzen und anderen Dekorationen überliefert. Von Deutschland aus verbreitete sich der Brauch des geschmückten Weihnachtsbaums auf der ganzen Welt.