Girls‘ Day in Sarajewo – Frauen an die Macht!

Girls' Day in der Deutschen Botschaft Bild vergrößern Schülerinnen mit erfolgreichen Frauen aus BiH und Botschafterinnen (© Deutsche Botschaft) Girls‘ Day in Sarajewo – Frauen an die Macht!

Der Girls’ Day findet in Deutschland und vielen andern Ländern seit vielen Jahren statt. An diesem Tag sollen Mädchen und junge Frauen ermutigt werden, einflussreiche Positionen in Politik und Wirtschaft anzustreben oder klassische Männerberufe zu erlernen. In Sarajewo luden die Botschafterinnen von Deutschland und Frankreich am Vorabend des Girls‘ Day rund 20 Mädchen der Oberstufe zu einer Diskussionsrunde „Frauen an die Macht“ ein. Bei dem Treffen tauschten sich die jungen Frauen intensiv mit den Botschafterinnen und zwei erfolgreichen bosnisch-herzegowinischen Geschäftsfrauen und zwar mit Aida Zubcevic, der Vorsitzenden der Vereinigung der Geschäftsfrauen, und mit Maja Mehmedovic, Vorstandsfrau der ProCredit Bank.

Warum nicht?

Am Beispiel ihres eigenen beruflichen Werdegangs vermittelten die Vortragenden den Abiturientinnen eine Kernbotschaft: Wenn sich ihnen eine berufliche Entwicklungsmöglichkeit böte sollten sie niemals die Frage stellen: „warum?“ oder gar „warum ich?“. Die Frage müsse immer lauten: „Warum nicht?“

Beschränkungen nicht akzeptieren

Die deutsche Botschafterin Christiane Hohmann zog aus ihrem beruflichen Werdegang den Schluss, dass man sich immer weiter entwickeln könne, sich niemals selbst Begrenzungen auferlegen solle.  Herausforderungen anzunehmen lohnt sich immer, weil man an ihnen wächst - und auch Rückschläge seien keine Katastrophe, sondern enthielten immer auch nützliche Erfahrungen. Sie appellierte an die jungen Frauen, sich von niemandem weismachen zu lassen, dass sie nicht in der Lage seien, eine Aufgabe oder Position zu übernehmen..

Die gläsern Decke durchstoßen

Die französische Botschafterin Claire Bodonyi ermutigte die Mädchen, die sprichwörtliche gläserne Decke zu durchstoßen, die Frauen daran hindert, Führungspositionen einzunehmen. Junge Frauen könnten alles werden: Botschafterin, Geschäftsfrau oder Premierministerin. Zwei Ratschläge gab sie den Abiturientinnen: Hart arbeiten und nicht zögern, wenn sich eine Gelegenheit bietet!