Tafel 1: Deutschland ein Hochschulland
Tafel 2: 425 Universitäten
Tafel 3: 2,7 Millionen Studenten
Tafel 4: …und ganz unterschiedliche Herangehensweisen
O-Ton 1:
„Herzlich Willkommen zum Science Slam heute Abend…“
O-Ton 2:
Dr. Julia Offe, Veranstalterin:
„Es gibt Science Slams praktisch inzwischen in jeder deutschen Unistadt.“
O-Ton 3:
„Er ist ein kognitiver Neurowissenschaftler, man könnte auch Gehirnforscher sagen.“
O-Ton 4:
Dr. Julia Offe, Veranstalterin:
„Entstanden ist es schon bisschen aus dem Poetry Slam, weil es ja auch eine Herausforderung ist, in einer kurzen Zeit, also innerhalb von zehn Minuten, sein wissenschaftliches Thema auf die Bühne zu bringen.“
O-Ton 5:
„Und wenn ich dann eben auch rausgucke, dann sehe ich die Welt ganz anders. Ich denk mir: Ja ach die Kernfusion, faszinierend, wir würden nicht ohne sie leben.“
O-Ton 6:
„Zum Beispiel hier: Das ist ein weißer Hintergrund mit schwarzen Flecken. Stimmt ihr mir zu? Genau. Wenn ich es euch aber zeige: Ah es ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie ist, eine Kuh.“
O-Ton 7:
Dr. Julia Offe, Veranstalterin:
„Ich glaube jedes Thema ist erklärbar, keins ist zu schwierig und keins ist zu speziell.“
O-Ton 8:
„Wie so ein Kreisbeschleuniger funktioniert, zeig ich euch mal kurz…“
O-Ton 9:
Dr. Julia Offe, Veranstalterin:
„Ich glaub man muss ein bisschen Rampensau sein und man muss wirklich an seinem Thema hängen, man muss es echt lieben.“
O-Ton 10:
Marc Wenskat, Physiker, DESY Hamburg:
„Also es ist so, dass ich früher in der Schule eine 5 in Physik hatte und es abgewählt habe. Ich kenne das Gefühl, dass Physik irgendwie interessant ist, man es aber nicht versteht. Im Laufe meines Studiums habe ich mitbekommen, dass ich ein gutes Gefühl dafür habe, wann ich mein Verständnis rüberbringen kann und wer es nicht kann und habe dann angefangen das, was mir Spaß macht, den Leuten rüberzubringen und zu erklären, auf eine Art, die unterhaltsam ist und hoffentlich verständlich.“
O-Ton 11:
„Ein unschuldiges Kind kann hier neun Delfine sehen. Niemand würde bezweifeln, dass da neun Delfine schwimmen. Für einen Computer wäre das nur eine Phase. Ich weiß nicht, was ihr dort gerade seht…“
O-Ton 12:
Dong-Seon Chang, Kognitionswissenschaftler, Max-Planck-Institut:
„2013 habe ich für die Max-Planck-Gesellschaft die Nachwuchswissenschaftlerkonferenz organisiert und da haben wir nach einem Format gesucht, wo wir Wissenschaft innerhalb von kurzer Zeit interessant, gut verständlich und auch unterhaltsam einem sehr breit gefächertem, also interdisziplinärem Publikum nahezubringen. Und da war Science Slam das beste Format, das wir gefunden haben und danach hab ich auch selbst mitgemacht.“
O-Ton 13:
Dr. Julia Offe, Veranstalterin:
„Man darf halt nicht nur über was reden wie schwarze Löcher, weil man die so cool findet, sondern es muss wirklich das eigene Thema sein und dann darf jeder, der
hochschulangebunden wissenschaftlich arbeitet, darf hier auf die Bühne und das vorstellen.“